Achtung aufgepasst!
Vom 15. – 20. August 2011 findet ein Girls Rock Camp in Niederösterreich! Infos holt euch bitte hier: http://www.girlsrock.at/info/about
Anmeldeschluss ist am 31.5.2011!!
Achtung aufgepasst!
Vom 15. – 20. August 2011 findet ein Girls Rock Camp in Niederösterreich! Infos holt euch bitte hier: http://www.girlsrock.at/info/about
Anmeldeschluss ist am 31.5.2011!!
Quelle:http://www.girlsrockmovie.com/
2005 kamen die Dokumentar-Filmemacher Arne Johnson und Shane King in das Rock Camp, um vier Mädchen zu folgen und ihre Geschichten sowie Erlebnisse im Film “Girls Rock! The Movie” zu zeigen.
Der Streifen stellt die Tiefs und Hochs in den Bands sowie die Aufgaben dar, die den Mädchen gestellt werden (z.B. Songwriting, Spielen von Instrumenten). Unter anderem zeigt der Film auch den Umgang mit den vielen neuen Freundinnen, die man im Camp findet.
Die Teilnehmerinnen ließen sich von der Präsenz der Männer nicht aus der Fassung bringen. Im Gegenteil – wenn sie merkten, dass einer der Filmemacher im Stehen auf die Toilette ging, rächten sie sich, in dem sie frechte Graffitis zeichneten, wie “Put the seat down! YR on grrrl turf!”. Von diesem Tag an, sahen das alle Jungs und Männer, die das Camp besuchten, sobald sie den Deckel der Toilette anhoben.
Der Film zeigt, dass es okay ist zu schreien, kreischen oder wild tanzen. Wichtig ist, dass man ganz man selbst ist!!
Den Teaser des Filmes könnt ihr euch über You Tube ansehen….einen Link findet ihr natürlich bei uns;-)
Hi Girls and Ladies!
Da nicht jeder als Mädchen, im Alter zwischen 8-18 Jahren, die Möglichkeit hatte an einem Rock´n´Roll Camp for Girls mitzumachen, werden seit 2004 von vielen Girls Rock Instituten (GRI´s) auch Lady Camps angeboten. Die Mission bleibt die gleiche, lediglich das Alter der Teilnehmerinnen verändert sich. Die Kosten für eine Woche intensive Rock´n´Roll Camp Erfahrung liegen bei ca. $390. Vorbildung in diesem Bereich ist in keiner Weise notwendig. Sämtliche Instrumente einer Rock´n´Roll Band können erlernt werden, eine Band wird formiert und selbstgeschriebene Songs werden beim Abschlusskonzert live performt. Man lernt nicht nur Menschen aus der ganzen Welt kennen, sondern stärkt sein Selbstbewußtsein und hat einfach nur eine gute Woche.
Hallo!
Sicherlich interessiert ihr euch auch dafür, wie das Camp überhaupt entstanden ist und wer es errichtet hat?! Wir haben recherchiert und können auch diese Frage beantworten.
Wie bereits erwähnt, lassen sich die Anfänge des Camps auf eine Statistik zurückführen. Im Jahr 2000 war Janis Joplin die erste weibliche Künstlerin, die in VH17s 100 Greatest Artists of Hard Rock erwähnt wurde. Janis wurde damals auf Platz 48 gestellt, gefolgt von fünf anderen weiblichen Musikerinnen. Also sechs Frauen umringt von 94 männlichen Künstlern. Kaum zu glauben oder? Dieser Aspekt und auch die damalige allgemeine Ablehnung gegen Mädchen an bestimmten Schulen hat die Idee des Rock Camps for Girls geboren. Das Camp wurde 2001 in Portland, Oregon von Frauen gegründet, die ein Programm entwickelten, in dem musikalische Erziehung genutzt wird, um die Selbstachtung der Mädchen aufzuwerten und zu stärken.
Das Camp findet im Sommer statt und so dauerte es nicht lange und immer mehr Frauen aus den unterschiedlichsten Städten nahmen am Camp teil und unterstützten es als freiwillige Helferinnen. Rock Camp-Gründerin ist übrigens Misty McElvay.
Das Abschlusskonzert in 2001 war vollkommen ausverkauft. Mehrere 100 Camperinnen performten ihre Songs vor ihren Familienmitgliedern und zahlreichen freiwilligen Helfer und Helferinnen.
2002 wollten immer mehr Helfer und Helferinnen das Projekt unterstützen und immer mehr Mädchen freuten sich bei den Workshops dabei sein zu dürfen. Und so kam es, dass das 2. Abschlusskonzert im Aladdin Theater stattfand und wieder völlig ausverkauft war.
Girls Rock Institute (GRI)
Im Herbst 2003 öffnete das Girls Rock Institute seine Türen. Rock Block, so nennt sich das „after school“-Programm, gibt in Portland lebenden weiblichen Musikerinnen die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in einer länger andauernden Beziehung zu arbeiten.
Rock Block ist ein Unterricht, der zwei Stunden umfasst und an dem acht- bis 18-Jährige Mädchen teilnehmen können. Bands, die im Zuge des Rock Block-Programms zusammengeführt werden, bleiben in der Regel zehn Wochen oder ein ganzes Jahr zusammen. Die Bandmitglieder bekommen Hilfe von einem band coach, um Shows zu buchen oder ihre Songs aufzunehmen bzw. zu vermarkten.
2007 begann man auch Hip Hop in das Camp einfließen zu lassen. Das GRI bietet von nun an auch Klassen an, die wöchentlich break dancing, Djing, beat making und Mcing lehren. Die Programme und Workshops unterliegen ständiger Entwicklung, dennoch steht die Mission, Mädchen mehr Selbstwertgefühl und Stärke zu verleihen, stets im Vordergrund.
Hallo Leute!
Wir haben uns mittlerweile intensiv mit dem Thema “Rock ‘n’ Roll Camp for Girls” beschäftigt und sind auf viel Interessantes gestoßen. Zum Beispiel haben wir herausgefunden, dass das Camp lediglich eine Woche dauert. Die Mädchen haben also nur eine Woche Zeit um Instrumente spielen, singen, Songwriting und das Performen auf der Bühne zu lernen. In einer Woche? Funktioniert das überhaupt? Ich meine für Erwachsene ist eine Woche gerade einmal die Zeit, in der sie nachdenken, was sie für ihre Vorhaben vorbereiten müssen. Doch unsere Recherche hat ergeben: Es funktioniert! Die Mädchen gründen in dieser Woche eine Band, schreiben einen faszinierenden Song und treten damit beim Abschlusskonzert auf.
Die Mädchen sind zwischen acht und 18 Jahre alt und kommen von allen Regionen der USA, aber auch von Europa, Asien und Australien. Zudem kommen die Schülerinnen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, besitzen unterschiedliche Interessen und gehen unterschiedlichen Hobbies nach.
Doch warum ist das Camp eigentlich nur für Mädchen?
Dass das Camp nur für Mädchen ist, hat eine große Bedeutung. Eigentlich stützt sich dieses Konzept auf eine Statistik. Denn wenn man 2000 beispielsweise ein Musikmagazin aufgeschlagen und sich die “Best of”-Auflistung angesehen hat, merkte man, dass nur wenige Frauen aufgelistet waren. Und das, obwohl immer sehr viele Musikerinnen, für die besten und stimmigsten Melodien und Songs verantwortlich waren. Und genau da setzt das Camp an. Man soll sich dort selbst finden, lernen nicht ängstlich zu sein, seine Einsatzmöglichkeiten und Fähigkeiten erkennen und das eigene Selbstwertgefühl stärken. Zudem lernen die Camperinnen die Sprache, den Fachjargon sowie die technischen Spielereien mit den Instrumenten kennen.
Wichtig dabei ist, dass das Camp dabei nicht als Musik-Camp verstanden wird. Die Mädchen lernen nämlich nicht nur Techniken, sondern auch wie sie auf eine Art kommunizieren können, auf die sie es sonst nicht dürfen.
Quelle: Rock ‘n’ Roll Camp for Girls – How to start a band, write songs, record an album, and rock out !! (edited by Marisa Anderson; foreword by Carrie Brownstein of Sleater-Kinney)
Schon mal was von Zines gehört? Ich bis vor kurzem noch nicht.
Zines (von MagaZine) zählen zu den klassischen Erscheinungen des 3rd Wave Feminism. Zines sind definitiv keine kommerziellen Produkte und können in verschiedensten Formen auftreten. In Papierform oder Digital – Zines sind meist kreativ gestaltete, subjektive Veröffentlichungen zu bestimmten Themen.
Zines sind meist in Subkulturen zu finden, wie z.B. Zines die sich mit feministischen oder politischen Themen beschäftigen oder auch special interests oder Lifestylebewegungen wie science fiction -Zines oder vegane Ernährung uvm.
Zines werden hauptsächlich von Interessierten für Interessierte gemacht, darum spricht man von DIY Feminism. “Do it Yourself” – Feminismus. Um ein Zine zu gestalten ist keine Ausbildung notwendig.
Zines stellen ein alternatives Medium zum Mainstream dar.
Zines beschäftigen sich meist mit Themen, die die Massenmedien ausblenden. Zines können Menschen erreichen, die zu einer Subkultur zählen, oder sich dafür interessieren. Somit kann ein Zine eine Basis für ein Netzwerk sein und sich als Ziel setzen, gesellschaftliche Mißstände von innen heraus aufzuzeigen und auch so eventuell verändern.
Im Rahmen unserer Seminararbeit werden wir natürlich versuchen Zines in Bezug auf Rock’n'Roll Camps für Mädchen zu finden und zu posten. Werden euch auf dem Laufenden halten!
(vgl. aus Zines, Mimi Marinucci, IN: The Women’s Movement Today: An encyclopedia of Third-Wave Feminism, Hg. von Leslie L. Heywood, 2006)
(vgl. aus Chidgey, Red: DIY Feminist Networks in Europe. In: transform! european network for alternative thinking and political dialogue: http://www.transform-network.net/en/home/journal-transformeurope/display-journal-transform/article/DIY-Feminist-Networks-in-Europe-Personal-and-Collective-Acts-of-Resistance.html)
Musik stellt für viele Menschen eine Art Rückzugsort dar. Ein Ort, an dem man eigenen Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen kann. Wie Rock ‘n’ Roll kann auch Visual Art als Medium bezeichnet werden, das Frauen verwenden, um den eigenen Überzeugungen auf kreative Weise Ausdruck zu verleihen.
Visual Art ist offen für jeden und kann allmögliche Arten von Kunst umfassen, wie z.B. Bilder, Malereien, Skulpturen, Fotografien oder Filme.
Third Wave visual art kombiniert dabei soziale und politische Ansichten der femininen Kunst mit speziellen Third Wave-Anliegen, die anhand der neuen Medien offen dargelegt werden.
Feminist visual art versucht, die soziale Welt aus einer weiblichen Perspektive so authentisch wie möglich darzulegen. Kritikpunkt stellt dabei das patriarchale System dar, dass laut Jennifer Brayton, männliche Künstler und ihre Arbeiten unterstützen und weibliche stattdessen abwerten.
(vgl. aus Visual Art, Jennifer Brayton IN: The Women’s Movement Today: An encyclopedia of Third-Wave Feminism, Hg. von Leslie L. Heywood, 2006)